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Türchen 22 2019

Dieser Blick sagt so viel mehr, als ich fragen könnte. Noch niemals durfte ich so tief blicken und durfte so viel in einem Blick lesen. Dein Kopf liegt nun auf meiner Brust, senkt und hebt sich mit jedem Atemzug von mir. Ob mir warm oder kalt ist, kann ich gerade nicht spüren. Mich überkommt ein Schauer nach dem Nächsten. Meine Hände liegen dort, wo ich mir vorstelle, dass Flügel sein müssten, wenn du wirklich welche hättest. In mir kocht das Blut und mit geschlossenen Augen kann ich mehr wahrnehmen, als würde ich hinsehen. Unser Herzschlag für eine gefühlte Ewigkeit absolut synchron, kommt langsam etwas zur Ruhe.
Aber du hast mich noch immer in deinem Schoß und gibst mich nur langsam frei. Als wären wir verschmolzen und nicht so einfach zu trennen. Mir gefällt es, dir scheinbar genauso. Noch eine Weile atmen wir im Gleichtakt, als würden wir zusammen meditieren und öffnen dann beide gleichzeitig die Augen. Als wolltest du etwas sagen, holst du kurz Luft und mir kommt das mitgehörte Gespräch in den Sinn. Als ich gerade ansetzen möchte, legst du deinen Zeigefinger auf meine Lippen und deutest mit einem zarten Kopfwackeln ein NEIN an. „Sssscht“
„Was du vorhin gehört hast, war eine Abfuhr an eine Affäre mit der ich mich in den letzten Jahren immer wieder getroffen habe.“ Du hast meine volle Aufmerksamkeit und als könntest du meine Fragezeichen im Kopf erkennen, fährst du fort: „Du hast das sicher schon bemerkt, ich bin kein Kind von Traurigkeit und verstecke weder meine Reize, noch meine Lust. ABER, die Art wie du mich ansiehst, wie süß du bist und dass du offensichtlich nicht nur einen Fick willst, hat mich tief beeindruckt und ganz ehrlich, ich will noch immer sehr viel mehr davon. Der Mann, von dem ich mir das wünsche liegt gerade hier bei mir und sollte seinen skeptischen Blick ein bisschen in den Griff bekommen.“
Ich muss lächeln. „Klare Ansagen kannst du! Wie schön, dass wir uns da offensichtlich einig sind. Du hast mich schon ein bisschen aus der Bahn geworfen, aber vorhin, im Halbschlaf war ich wohl nicht ganz fit.“ Du lächelst ebenfalls und langsam lösen wir uns voneinander. Unsere Lust tropft mir in den Schoß und ich muss gestehen, das macht mich unendlich an. Ich nehme deine Hand und frage, während ich dich schon in Richtung Bad führe: „Duschen? Zusammen?“
Ein breites sehr zufriedenes Grinsen ist Antwort genug. Wie schön ich diese Idee selber finde, merke ich jetzt erst so richtig. Der Duschvorhang wird die Überschwemmung im Bad schon eindämmen. Und mein Duschgel auf deiner Haut duftet überhaupt nicht schlecht. Meine Scheu, ob ich dich wirklich überall anfassen darf, wird mit deiner offenen und entgegenkommenden Körpersprache sehr schnell wenig. Mit einem Schwamm bedecke ich deinen Körper mit Schaum bis ich vor dir knie und deine Füße abwechselnd auf mein Bein hebe, um sie etwas zu massieren und einzuseifen. Du lehnst an der Wand und lässt mich dich verwöhnen. Meine Hände gleiten mit dem Schwamm an den Innenseiten deiner Schenkel nach oben und Wechseln an der Mitte die Seite. Du stöhnst auf, während meine Finger mit dem Schwamm über deine Lippen gleiten und ich kann nicht widerstehen. Ich wiederhole es noch ein paar Mal und genieße deine Reaktion sehr. Mit der rechten Hand hältst du dich an der Stange der Dusche fest und die Linke liegt auf meinem Kopf. Dein Stöhnen wird immer tiefer und lauter. Das Wasser tropft überall an dir hinab, so gut es geht wasche ich die Seife von meinen Fingern und wiederhole den Seitenwechsel wieder ohne Schwamm und Schaum. Mein Zeigefinger legt sich immer wieder zwischen deine Lippen. Dein Körper zeigt mir soooo schön, was du magst und ich gebe es dir nur zu gerne. Mit meinem Daumen dringe ich in dich ein, während ich mich aufrichte. Ich küsse dich leidenschaftlich. Mein Handrücken drückt sich an deine Perle und mein Daumen passt so perfekt in dich hinein. Du zerfließt mir in meinen Händen und stöhnst mir in den Mund, während ich dich küsse. Dein Becken bewegt sich so, dass du mich genau da spüren kannst, wo du mich gerade am meisten brauchst. Und wie sehr ich dich brauche, hauche ich dir bis zum Maximum erregt in dein Ohr. Unter meinen Berührungen und noch mehr angeheizt durch meine Worte, explodierst du. Wild krallst du dich wieder in meine Haut und klammerst dich an mich.