Türchen 17

Die Hütte - 5

Wir versuchen Schritt für Schritt voran zu kommen, was uns aufgrund der Schneemassen nicht so gelingen will. Es bleibt nicht aus, dass wir anfangen rumzualbern. Du bewirfst mich mit Schnee und ich dich. Eine wilde Schneeballschlacht ist im Gange. Mal fliegen die Bälle hin und her, dann wiederum versuchst du mich mit Schnee einzuseifen. Dein Versuch endet in einem Ringkampf. Wie wälzen uns wie kleine Kinder im Schnee. Dick eingepackt, so kann es nicht zu kalt werden. Du sitzt auf mir, streckst die Arme nach oben und feierst deinen vermeintlichen Sieg, aber so schnell gebe ich mich nicht geschlagen. Ich packe deine Hüfte und schmeiße dich so von mir runter, dass du unter mir landest. Wieder kämpfst du wie eine Löwin, irgendwie erwischst du mich dabei mit dem Ellbogen im Gesicht.
Ein kurzer Schmerz, ich schmecke Blut auf meinen Lippen. Das bekommst du zurück. Dafür wirst du büßen. Gespielt halte ich mir die Hände vor mein Gesicht und werfe mich in den Schnee.

Du versuchst mich umzudrehen und bekommst wohl auch für einen Moment ein bisschen Panik, während du über mir stehst und mich zurecht zu ziehen versuchst. Du sollst zwar büßen, aber ich will nicht gemein sein. Drehe mich um und präsentiere meine Wunde wie ein Märtyrer und packe dich im selben Moment an deiner Hose, so dass du wieder sitzend auf mir landest.

"Du hast mich zwar besiegt, aber mit unfairen Mitteln, das kostet dich einen Kuss! Mach es wieder heile!" ich grinse dabei über beide Ohren und genieße die Wiedergutmachung. Du beugst dich zu mir runter und deine besorgte Miene verwandelt sich in ein freches Grinsen.
Dein Blick wechselt von leuchtend in loderndes Verlangen. Deine Augen werden dunkler und dein Kuss macht es dann perfekt. Unsere Lippen lächeln und der Kuss schmeckt nach mehr.

Nun nochmal richtig. Ich packe deine Hüfte und wir wechseln erneut die Position. Du unter mir, ich liege halb auf dir. Ein Bein links und eines rechts neben deiner Hüfte. Meine Hände drücken deine in den Schnee neben deinem Kopf. Mein Kuss ist noch frecher, fast schon gierig und so lustvoll. Du kannst dich nicht wehren und genießt es so geküsst zu werden.

"So einen Kuss, in genau der gleichen Position, erwarte ich nachher nochmal ohne diese
ganzen Klamotten."

Diese Ansage, gepaart mit deinen funkelnden Augen, machen es mir schwer nicht direkt aufzubrechen, aber ein wenig lass ich dich jetzt noch zappeln. Küsse dich weiter und schiebe meine Finger in deine, die bereits ganz kalt sind. Mein Mund flüstert in dein Ohr: „Ich kann es kaum erwarten diese Position gleich noch einmal oben im Bett nachzustellen. Haut auf Haut, ohne diesen ganzen Stoff. Ganz nah. Ganz tief mit dir verbunden."

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