Türchen 13

Die Hütte - 1

Wir waren den ganzen Tag unterwegs hier her. Eine Wanderung durch eine schöne Landschaft. Mit einer Karte, Rucksäcken und einer Menge Lebenslust beladen, sind wir bereits am Morgen los gelaufen. Der Anstieg zu unserem Ziel fürs Wochenende ist nicht ganz ohne, aber es macht großen Spaß in mitten von anfangs noch grünen Wiesen, später aber auch durch Schnee zu laufen. Wir sind gut ausgerüstet und haben mit reichlich Pausen, Picknick, Küssen und verliebten Blicken um 15 Uhr das Ziel erreicht. Eine Hütte in den Bergen.

Dort angekommen fällst du mir in die Arme. Eine atemberaubende Aussicht von hier oben. Es ist saukalt, wir können ewig weit blicken und die schneebedeckten Hänge sind einfach nur wunderschön anzusehen.
Doch nichts lässt sich für mich so schön ansehen, wie deine leuchtenden Augen.

"Komm, lass uns mal sehen, wo wir die nächsten Tage leben werden." bekomme ich dich noch mehr zum Funkeln.
Die Tür ist mächtig und kaum geöffnet bleibt uns der Mund vor Staunen stehen.
Ein Raum, alles aus Holz. Der riesige Kachelofen gibt eine entspannende Wärme ab. Eine Badewanne an der Seite, die als Bad dient, ein ganz kleiner abgetrennter Bereich mit einem WC. Eine Dusche, die unendlich zu sein scheint. Es sieht einfach wundervoll aus. Auf der anderen Seite ein Ofen und eine Möglichkeit Dinge zu kühlen und zu lagern. Die Flasche Champagner ist, wie bestellt, da. Alles wo es sein muss. Wir sind vom Aufstieg so erledigt, dass wir es nur noch schaffen uns auszuziehen und auf der Decke vor dem Ofen zusammen zu kuscheln und einzuschlafen. Eine gute Stunde später werde ich mit dir in meinem Arm wach. Was für ein unglaublich intensives Gefühl. Spüre deine Haare auf meiner Haut und wie sich dein Körper an mich schmiegt.

Schweren Herzens löse ich mich von dir und bereite in der Küchenzeile ein bisschen was für uns vor. Es ist bereits dunkel und wir wollen gleich nach oben, in die zweite offene Etage. Zur anderen Seite von unten nicht einzusehen gibt es eine Aussicht aus dem Bett auf den Sternenhimmel, sooo nah.

Gedanken verloren genieße ich die Stille und merke erst als du deine Hände um meine Hüften um mich legst, dass du hinter mir stehst. Deine weiblichen Rundungen schmiegen sich an mich. Mich überkommt eine Gänsehaut, die mich mehr als nur äußerlich berührt. Du berührst mich nicht nur, du bist so unfassbar intensiv, als würdest du in mir sein. Genau wissen was und wo du mich berühren musst, um genau das in mir auszulösen. Lege meine Hände auf deine und drehe mich so, dass wir die Positionen getauscht haben. Dein Hintern drückt sich gegen die massive Arbeitsplatte und ich stehe direkt vor dir. Schiebe meine Hand unter dein Kinn und spüre, wie es mich überkommt.

Ich muss dich nun küssen, mit allem Gefühl, das ich aufbringen kann. Dein Gesicht liegt in meinen Händen und ich lege meine Lippen auf deine. Sanft tupfe ich mit meinen Lippen, immer wieder Küsse auf deine Lippen, deine Wangen, deine Augen, die du geschlossen hast, deine Nase. Einfach überall. Küsse, die mehr aussagen als reines Begehren. Das ist pures Vertrauen, die pure Lust, der absolute Respekt. Spüren unser Wirken aufeinander, nicht zu verbergen.

Komm mit, folge mir, die Dusche ist so verlockend. Wir schieben uns gegenseitig durch den Raum, bis wir endlich in der Dusche ankommen. Das Wasser kommt aus der Decke und fällt wie warmer Regen auf uns hinunter. Nach hinten die Außenwand, links neben uns ein langes Fenster durch das der ganze Schnee draußen zu sehen ist. Einen guten Meter hinter mir die Wanne, dich an die Wand geschoben und dein Bein nach oben geschoben. Meine Finger malen Lust auf deine Haut und finden sie auch. Drücken Knöpfe, die dich willenlos werden lassen.

Streicheln, kneten, dringen in dich. Ich kann nicht widerstehen. Kniend sucht meine Zunge den Weg zu deiner Mitte. Perfekt geöffnet gibst du sie frei, krallst dich in meinen Rücken und legst deine Hände auf meinen Kopf. Drückst mich wohin du mich brauchst, wohin du mich haben willst.

Genieße deinen Geschmack, den deiner Lust. Dein Bein über meine Schulter gelegt, stöhnst du immer lauter, meine Zunge und meine Finger treiben dich immer weiter. Alles was ich gerade möchte, schenkst du mir mit einigen heftigen Kratzern auf meiner Haut, und einem kehligen Schrei, während du kommst. Mein Kopf drückst du fest in deinen Schoß und brauchst einen Moment, um wieder zu Sinnen zu kommen.

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