Türchen 10

Die Nacht ist glasklar und eiskalt. Die Sterne thronen am Himmel. Durch das große Fenster kann ich sie gut sehen. Die Nacht ist hell und unruhig, zumindest in mir. Alle Geräusche, die durch das geöffnete Fenster dringen, lassen mich noch weniger Ruhe finden.

Mit deinem friedlichen Atem kann ich mich ein wenig über meine Schlaflosigkeit hinweg trösten. Die Decke zwischen deinen Beinen eingeklemmt, liegt dein süßer Hintern im Schimmer der Nacht frei und lockt mich wortlos dich zu berühren. Warm und weich bist du. Meine Finger gleiten deine Konturen nach, wie ein Pinsel ein Bild malen würde. Nicht zu intensiv, nicht zu schwach, genau richtig die Dosierung der Berührung. So passe ich mich an, mein Atem geht immer mehr mit deinem und ich schmiege mich an dich, um deine Wärme zu spüren. Sehnsucht überkommt mich, obwohl kein Stück Stoff mehr zwischen unsere nackten Körper passt.

Du schläfst zwar, aber auch deine Sehnsucht nach mir ist spürbar. Noch ein bisschen näher drückst du dich an mich heran. Meine rechte Hand liegt auf deiner Brust, meine linke auf deinem Hintern. In dein gleichmäßiges Atmen mischt sich ein leichtes Seufzen und dein Körper reagiert deutlich auf meine Nähe. Deine Brustwarze stellt sich unter meinen Fingern auf und dein Po reibt sich sanft an meiner Lust.

Geborgen liegst du in meinen Armen. So friedlich diese Szene auch auf der einen Seite ist, so heiß ist sie zugleich. Meine Lust steigt und verdrängt alle Gedanken, alle Geräusche, die mich wach gehalten haben. Meine Finger massieren deine Haut, während du dich immer inniger an mich schmiegst.

Meine Spitze spürt deutlich die Feuchtigkeit zwischen deinen Beinen und es scheint kein Ende zu nehmen. Reibung erzeugt Wärme und du scheinst gleich in Flammen zu stehen. Bisher dachte ich du schläfst halbwegs fest, als du aber dein linkes Bein etwas anhebst und mit deiner Hand nach mir greifst, bin ich mir da nicht mehr so sicher. Zielsicher platzierst du mich zwischen deinen Beinen und schiebst mich mit einer Bewegung einfach tief in dich hinein.

Die Welle der Lust überrennt meine Sinne. Wie Millionen kleiner Brausebläschen, die in einer Kettenreaktion anfangen immer größer zu werden. Mein Körper fühlt sich an, als müsste er auf der Stelle explodieren.

Ohne jegliche Bewegung, weder aus dir heraus, noch tiefer in dich hinein, nimmst du mich in dir gefangen und das intensiver als bei manchem Ritt. Mit deinem Mund feuchtes du meine Finger an, die mit deinen festen stehenden Nippeln spielen. Du hebst dein Bein mal mehr mal weniger an, um mit deinen Fingern an deine Mitte zu kommen, die du immer intensiver reibst.

Du benutzt mich einfach für deine Lust und ich gebe zu, so lass ich mich liebend gerne auf diese Art missbrauchen. Deine Brust hebt sich schneller, dein Atem ist zu einem lustvollen Stöhnen geworden und wir verglühen schier an unserer Begierde. Alles steht in Flammen, ich in dir, du auf mir, wie auch immer diese Verbindung gerade zu beschreiben ist. Der Höhepunkt, eine unausweichliche Folge von dem was hier passiert. Deine Fingernägel bohren sich in meine Hand, die auf deinen Brüsten liegt und dich fest an mich drückt. Du lässt mich deinen Höhepunkt spüren und hören, keine Chance für mich, mich dem zu entziehen. Ich kann nicht weiter widerstehen und lass mich mit deinem Orgasmus mitreißen.

Langsam normalisiert sich unser Atem und ich merke, wie du langsam wieder wegschlummerst und ich schleiche friedlich hinterher, in einen süßen Traum von Lust und Geborgenheit.

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