Cologne Summer Teil 3

Freitag

Der Wecker zeigt 6.00 Uhr an, leider kann ich meine innere Uhr nicht davon überzeugen heute frei zu machen und mein Kopf springt mit dem ersten Augenaufschlag an. Du liegst noch genauso vor mir, wie wir gestern eingeschlafen sind. Nackt und mit deinem Kopf auf meinem Arm. Mir ist immer noch unbegreiflich, wie man so über Stunden schlafen kann. Deine Wärme zu spüren ist so wundervoll. Du bist der einzige Mensch bei dem ich es kann und es so sehr liebe. Gerade kann ich mich nur schwer entscheiden zwischen aufwecken und anfallen, vielleicht anfallen ohne aufwecken, küssen und streicheln und einfach noch ein bisschen an dir schnuppern? Wir sind heute Abend eingeladen und ich kann dich nicht wecken, so sehr ich dich möchte, aber nein, du brauchst deinen Schlaf und ich werde nun ein tolles Frühstück machen und gleich mit dir auf dem Balkon den Morgen in vollen Zügen genießen. Ein letztes Mal noch schiebe ich meine Nase in deine Haare und nehme eine kräftige Priese deines unverwechselbaren Dufts auf, bevor ich dich langsam und vorsichtig von meinem Arm schiebe und dich im Bett zurücklasse. Ohne größere Geräusche zu verursachen, richte ich in der Küche alles was du gerne frühstückst und bringe es mit einem Tablett nach draußen. Wir haben uns erst eine Sitzecke auf dem Balkon gebaut und die werden wir nun das erste Mal so richtig auskosten. Du liebst arme Ritter und zum Glück habe ich Toastbrot gekauft. Den Kopf noch einmal um die Ecke gestreckt, sehe ich, wie du langsam munter wirst. Ich verschwinde wieder in der Küche. Ein paar Minuten gehe ich mit dem Tablett, auf dem sich frischer Orangensaft, eine große Portion arme Ritter mit Sirup, frischer Kaffee für mich und ein weißer Mangotee für dich befinden, durch das Schlafzimmer. Du sitzt gerade erst im Bett und schaust ein wenig wirr um dich, als du mich mit dem Tablett siehst, strahlst du mich an. „Frühstück?“ und einen vorwitzigen Blick dazu, hüpfst du nackt aus dem Bett und hast sofort ein Stück Toast zwischen den Zähnen. „Out of Bed bist du mehr sexy, als manche Frau in ihrem gesamten Leben nicht, küss mich!“ Diesem Wunsch leistest du folge und wir gehen zusammen nach draußen. „Möchtest du dir nichts anziehen?“ Es sind bereits um kurz nach 7 Uhr an diesem Tag Temperaturen, die Kleidung nicht unbedingt voraussetzen, aber ich denke, ich frage mal nach. „Ne, keine Lust, schämen muss ich mich ja nicht.“ „Recht hast du. Und nackt mag ich dich sowieso am liebsten!“ Die Ecke auf dem großzügigen Balkon gleicht einer Spielwiese und du liegst von hinten um mich geschlungen. Deine Beine links von mir, dein Kopf rechts auf meinem Schoß, dein Blick mit einem Ausdruck klar und aufgeweckt, der Anblick gleicht einer Wildkatze die zum Spielen aufgelegt ist. Wie sehr ich es liebe, dich so zu sehen! Ohne viele Worte füttere ich dich abwechselnd mit deinem geliebtem Toast und Obst. Beiße ab und an selbst ein wenig von den Erdbeeren ab und verteile dann den roten Saft auf deinen wunderschönen, zarten Lippen. Du wanderst immer mehr auf meinen Schoß. Meine Finger gleiten über deine warme Haut, die Sonne bahnt sich ihren Weg und die Skyline von meinem Köln ist einfach unglaublich schön. Um mich anlehnen zu können, schiebe ich dich noch ein wenig nach rechts von mir und rücke ein Stück nach hinten, du findest unmittelbar deine Position wieder, mehr als mit hautengen Boxershorts und einem Shirt bin ich nicht bekleidet. Die bereitgelegte Decke breite ich über dir aus und schieb dich an deinem Hintern noch ein bisschen mehr auf mich drauf. Dein Kopf bettet sich auf meinem linken Oberschenkel, deine Haare kitzeln meine Haut und meine Hände massieren, streicheln, erkunden und fühlen deinen Körper. Immer wieder berühre ich dich an Stellen, die auf mich eine unglaubliche Anziehungskraft haben, dein Nacken und dieses kleine Fleckchen hinter deinem Ohr, ein Stück von deinem Kinn nach unten bis ich zwischen deinen Brüsten angekommen bin. Mit der einen Hand spiele ich ein bisschen frecher, immer wieder springen meine Finger von einer auf die andere Pobacke und die Stelle dazwischen spare ich ganz bewusst aus. Du wirst unruhiger und drehst dich etwas auf mir, du blickst mich mit flammenden Augen an und schreist wortlos nach Berührungen, die ich dir im Moment noch verwehre. Das Tablett habe ich zum Glück auf der anderen Seite des Polsters abgestellt und mit einem Handgriff, ohne dich aus deiner Position zu reißen, kann ich dich etwas mehr zu mir ziehen. Sanft streiche ich über deine Augen und möchte dich damit auffordern sie zu schließen, was du nur widerwillig befolgst. Ein bisschen Zicke kann ich erkennen, bevor du sie mit einem verheißungsvollen Seufzer und einem Grinsen auf deinen Lippen dann doch zu machst. Die Decke bedeckt dich nur spärlich und gibt mir freien Blick auf deinen Körper den ich so begehre. Du möchtest spielen? Sehr gerne, ich bin in Laune dazu. Langsam streife ich die Erdbeere über deine Haut, über deine Unterlippe, um sie dann wieder anzuheben. Der nächste Punkt, an dem sie dich berührt ist, etwas neben der Mitte deiner rechten Brust. Du stöhnst leicht auf und beißt dir auf die Stelle deiner Unterlippe, die ich kurz zuvor mit der Frucht berührt habe. Im gleichen Augenblick bekommt auch die Stelle zwischen deinen Schenkeln die Aufmerksamkeit nach der sie verlangt, bereits sehr verteilt ist deine Lust zu spüren und mich kostet es sehr viel Überwindung das Spiel durchzuziehen. Wieder entziehe ich deiner Haut das Stück der frechen Frucht und gleite damit zu der anderen Seite deine Brust. Feurig rot gezeichnet der Weg gezielt zu deiner aufgestellten Brustwarze und mit ein wenig Druck rinnt noch mehr Saft über deine Haut. Ohne jeglichen Widerstand gleite ich mit meinem Daumen in dich, dein Brustkorb hebt sich intensiv. Immer mehr zeichne ich die Wege zwischen deinen erregten Stellen und mein Daumen passt so wunderbar in dich, erreicht genau die richtige Stelle um dich genüsslich einem Höhepunkt näherzubringen. Als sich deine Lippen und das süße Stück zwischen meinen Fingern wieder treffen schnappst du gierig danach, aber du bist wohl mehr darauf aus, meine Finger abzulecken und daran zu saugen als wirklich damit gefüttert zu werden. Deutlich merke ich, wie dein eigener Saft meine Hand hinab rinnt und du unglaublich erregt und nass bist. Die nächste Beere drücke ich etwas höher über deinen Brüsten, deinem Mund und deinem Bauch aus, bevor ich sie wieder zurücklege. Meine Bewegungen in dir werden dadurch verstärkt, so dass du dich mir immer mehr entgegen drückst. Jede deiner Bewegungen erregen mich über alle Maßen, nur noch ein paar Mal muss ich meinen Finger in dir bewegen und du wirst die erste Welle nehmen. Du umschließt mich schon etwas fester und dein Stöhnen kündigt dein Kommen an! Ohne mich weiter zu bewegen warte ich bis sich deine Körperspannung abbaut. Meine Hand unverändert zwischen deinen Schenkeln und die Andere unter deinen Kopf gewandert, ich halte dich im wahrsten Wortsinn. Meine Augen geschlossen genieße ich das Abebben deines Sprungs. Aber kaum entspannt deine Muskulatur etwas, merke ich wie du dich zu mir drehst und meine Spitze aus dem Stoff befreist. Deine Zunge leckt darüber und fordernd gleiten deine Lippen noch etwas tiefer und ringen mir nun ein Stöhnen ab. Kein Halten mehr, dein Hunger noch nicht gestillt schiebst du mich tief in deinen Mund. Oh Gott, das halte ich nicht lange aus, ich lass mich zur Seite rutschen und liege nun neben deinen Beinen. Mit deinem Eindeutigen Handgriff schiebe ich deinen Hintern über mein Gesicht, so habe ich ein wenig Zeit geschunden und die gierigen Bewegungen deiner Lippen und Hände auf meinem Schwanz zumindest für einen Moment unterbrochen. Du liebst diese Position genauso wie ich, deine Schenkel mit meinen Armen umfasst, drücke ich dich fester auf mein Gesicht. Ich schmecke dich, deinen Saft, der in Strömen aus dir fließt und ich so sehr darauf abfahre. Meine Lippen saugen an deiner feuchten Mitte und meine Zunge schiebt sich immer wieder dazwischen. Du merkst genau wann ich kurz vor diesem Punkt bin, an dem ich nur noch kommen muss, lässt dann kurz von mir ab, um dann meinen Schaft wieder fest mit deiner Hand zu umschließen und deine Zunge auf der Spitze tanzen zu lassen. Es raubt mir den Verstand! Wieder dem Punkt so nah, setzt du dich auf, fast schon sitzt du auf meinem Gesicht und reibst dich an mir. Immer mehr Nektar läuft aus deiner süßen Spalte. Fast schon vermisse ich es, wie du mich fest umschließt, als du dich wieder nach vorne beugst. Wir stöhnen beide laut und du nimmst mich nun tief in deinem Mund auf. Deine Hand massiert die empfindlichen Bälle. Als ich komme vergrabe ich mich zwischen deinen Schenkeln und daran wie du sie zusammendrückst, merke ich genau, dass wir zusammen einen absoluten Höhepunkt erleben. Nach einer kurzen Erholung kniest du dich neben mich und beugst dich zu mir. „Danke, für das leckere Frühstück“, sind deine Worte bevor wir uns in einem Kuss, der nach dir und mir schmeckt, verlieren. Kurz danach sind wir eng aneinander gekuschelt in die Decke eingerollt, unter uns bebt die Großstadt und hier auf unserer kleinen Insel ist Ruhe und Frieden. Es sind diese Momente, die das Leben so lebenswert machen, mit dir schweigen zu können und verstehen ohne Worte ist für mich so wunderbar. Wir berühren uns, küssen uns und verstehen den anderen ohne großen Austausch. Ich streiche dir eine Strähne aus deinem Gesicht und frage dich leise. „Denkst du daran, dass wir heute Abend bei Mark auf der Party sind? Wir haben also bis heute Abend keine Verpflichtungen und haben frei. Was möchtest du bis dahin machen?“ „Auf die Party freue ich mich und ich würde gleich gerne eine Runde laufen gehen, kommst du mit?“ Fragst du mich zufrieden und entspannt zurück. „Ja das machen wir! Sollen wir denn heute Mittag ein bisschen durch die Stadt schlendern und eine Runde shoppen? Das haben wir lange nicht gemacht und das Wetter ist großartig.“ Du kannst es wohl kaum erwarten und springst auf. „Aber erst eine Runde am Rhein laufen!“ Schnell sind die Sachen wieder in Küche und Kühlschrank verstaut und wir in die richtigen Klamotten gesprungen. Im Laufschritt ist das Rheinufer keine 10 Minuten entfernt. Du bist gut in Form und ich habe es schleifen lassen, das merke ich an deinem Tempo deutlich und komme direkt ordentlich ins Schwitzen. Eine knappe Stunde später habe ich echte Mühe dir zu folgen und bin froh, dass wir unsere Runde gleich beendet haben und ich unter die Dusche komme. Es sind schon knapp 30 Grad in der Mittagssonne. Endlich die Eingangstür erreicht, denn im Hausflur des Altbaugebäudes ist es immer angenehm kühl. Du gehst vor mir dir Treppen hinauf und ich betrachte mir deinen süßen, trainierten Arsch. „Ganz schön gut in Form, mein Weibchen“, und haue dir dabei herzhaft auf deinen Hintern. Immer wieder geil zu sehen, was das mit deinen Augen macht, die mich beim Treppenwechsel anfunkeln. An unserer Haustür angekommen, schiebe ich dich in die Ecke und hole mir den Kuss, den ich gerade will. Wir sind beide verschwitzt, angenehm geschafft und unser Verlangen steigert sich nun bereits über Tage immer mehr. Meine Hand gleitet über den dünnen Stoff zwischen deinen Beinen und meine Zunge versucht deine zu fangen. Plötzlich höre ich von oben schon ein Poltern und Scheppern, das kann nur unsere nervende Nachbarin sein, nicht schon wieder! Und so ist es auch, ein paar Sekunden später kommt sie die Treppe runter. Ich greife bereits mit der linken Hand zum Schlüssel und öffne die Tür. „Könnt ihr schon wieder nicht die Finger voneinander lassen?!“ Du hast nicht den Bruchteil einer Sekunde eine Chance eine Antwort zu geben, ich schiebe dich küssend in unsere Wohnung und schließe die Tür hinter uns. Irgendwas war unsere liebste Nachbarin noch am Schimpfen, aber wirklich verstanden habe ich es nicht. Langsam lasse ich von dir ab, wir müssen beide lachen und turteln uns in Richtung Küche. Wir haben noch Orangensaft von heute Morgen und Wasser stelle ich auch noch raus. „Du trinkst zu wenig“ halte ich dir ein großes Glas hin. Stirnrunzelnd siehst du mich an. Ich entgegene: „Das ist mein Job, ich achte auf dich, immer!“ „Ja, das tust du“, erwiderst du mit einem verliebten, glücklichen Gesichtsausdruck. „Machst du etwas Musik an? Ich bin schon im Bad“, verschwinde ich in Richtung der Dusche. Locker, hätte ich eine Wette mit mir abschließen können, dass du gleich hinter mir in die Dusche schleichst. Keine 5 Minuten später ist es dann so weit, ich habe die Zeit vorher genutzt um etwas kälter zu duschen , denn wenn du da bist, ganz egal welche Temperaturen draußen herrschen, möchtest du warmes Wasser genießen. Deinen Körper an meinem zu spüren und umgeben von Wassertropfen zu sein, fühlt sich sehr gut an. Nach ausgiebigem Einseifen, ein bisschen Küssen, und Haare waschen, schaffen wir es dann auch wieder aus der Dusche raus. Ohne mich großartig abzutrocknen gehe ich ins Schlafzimmer und Lasse mich auf das Bett fallen und schlummere binnen weniger Sekunden ein. Ich spüre deine Hand auf meiner Brust, während ich langsam wieder munter werde und hebe meinen Kopf. Du sitzt auf dem Bett an die Wand gelehnt und zeichnest Bilder auf meine Haut. „Ich beobachte dich so gerne, wenn du schläfst“ sagst du mit diesem süßen Unterton. „Schlafen? Ich? Niemals! Wie schaut es aus du Faulpelz, shoppen?“ Du verdrehst die Augen und lachst als ich zwei Minuten später fertig vor dir stehe und frage, ob wir nun endlich gehen können. Wir fahren mit dem Auto in die Stadt und parken an der Philharmonie, da wir nicht wissen wie lange wir unterwegs sind und nachher bei Mark auf der Party sind. In der City ist wie immer alles überlaufen, du magst diese Menschenmassen so wenig wie ich und wir bahnen uns den Weg durch die großen Straßen in die vielen, schönen Seitengassen, die dafür umso schöner und ruhiger sind. Die Boutiquen sind günstiger, ausgefallener und einfach Klasse gegenüber dem, was den Touristen in Köln geboten wird. Wenn wir zusammen in Laune sind und Shoppen wir das immer teuer. Ich mag es im Gegensatz zu vielen Männern sehr gerne schöne Sachen für dich einzukaufen und wir genießen den ausgiebigen Bummel durch die abgelegenen Geheimtipps der Stadt sehr. Mit unzähligen Tüten und Taschen bepackt machen wir nun in einem kleinen Bistro halt. Du sitzt mir gegenüber, trägst nur das dünne Sommerkleid, welches wir dir eben gekauft haben, weil du es wieder nicht bis zuhause abwarten konntest es anzuziehen und hast deine Füße auf meinen Schoß gelegt. Geldausgeben macht hungrig und aufgrund der Unwissenheit wann wir heute Abend was bekommen, bestellen wir uns neben 2 Gläsern Weißwein auch einen großen Salat mit Baguette und ein paar Oliven. Ob wir noch einmal nachhause fahren, ist nun sowieso kein Thema mehr, um 8Uhr geht’s los und wir haben nun schon kurz nach 7Uhr. „Kann ich wirklich so gehen?“ schaust du kritisch an dir herunter. „Wenn du noch besser aussehen würdest, dann müssten wir uns einschließen. Du bist wundervoll, begleite mich, wie du bist und ich werde der glücklichste Mann der Stadt sein!“ Fast schon scheu und verlegen schaust du auf deine Füße, die noch immer auf meinem Schoß liegen. Zu dir herüber gebeugt schiebe ich meine Hand unter dein Kinn, hebe dein Kopf und schaue dir tief in deine Augen. „Verstehst du, was ich sage? Schau mich nicht so ungläubig an, ich werde es dir solange sagen, bis du es endlich verstehst und verinnerlichst. Du bist herzergreifend wundervoll, ich begehre dich, du erfüllst mich.“ Dieses Gefühl das sich bei diesen Worten in mir ausbreitet und sich in deinen Augen widerspiegelt ist durch nichts zu ersetzen. Meine Hände geöffnet und dir signalisierend deine hineinzulegen, kommst du meinem Wunsch nach und lässt dich auf meinen Schoß gleiten. Ein sanfter Kuss besiegelt diese Liebeserklärung nachhaltig. „Komm wir müssen los“, sage ich ein paar Minuten später zu dir. Die Rechnung zahle ich drin und gehe noch kurz für kleine Jungs. Als ich mit den ganzen Tüten beladen bin, frage ich mich in der Tat, wie viele Tage wir unterwegs waren! Ein paar Minuten später sind wir dann beim Auto und die Unmengen von Einkäufen im Kofferraum verstaut und los geht’s. Bei Mark angekommen beginnt eine für seine Partys typische Suche! Die Eingangstür steht offen, an der Haustür im dritten Stock ein Schild weiter nach oben und als wir dann das Ende der Treppen erreicht haben, geht es auf die Dachterrasse. Mir ist zwar völlig neu, dass es hier so etwas gibt, aber selten habe ich eine so geniale Location für eine Sommerparty gesehen. Wir schauen uns an und staunen in der Tat nicht schlecht, als Mark schon auf uns zukommt und mir nun endgültig der Mund vor Staunen offen stehen bleibt, als ich sehe wen er da im Schlepptau hat. Die Sportmaus aus dem Fitnessstudio. Mark schließt dich in die Arme und drückt dich herzlich. „Na? Wir kennen uns aber. Mark, möchtest du uns nicht einmal vorstellen?“ sagt die Sportmaus in unsere Runde. Dein Blick bei dem Satz, dass ich die Dame kenne, kann ich spüren ohne dich zu anzusehen, aber dein Ellbogen in meinen Rippen, kann ich sogar körperlich fühlen und das nicht zu knapp. Als Mark uns Kim vorstellt und freundlicherweise dabei auch erwähnt, dass er sie durch meine Hilfe im Studio am Dienstag kennengelernt hat, muss ich echt lachen. Wie es sich gehört reiche ich ihr die Hand und küsse sie rechts und links auf die Wange. Dich scheinst sie echt süß zu finden und knuddelt dich erstmal durch. „Ich habe schon viel von dir gehört und freue mich dich kennenzulernen, möchtest du was trinken?“ Schwupp bist du weg und schaust ein wenig hilflos zu mir zurück. Bei einer kräftigen Umarmung und einem Handschlag für Männer muss ich doch echt mal ein Kompliment loswerden. „Hübsch und wow, auf den Mund gefallen ist sie nicht. Das ist ja endlich mal was Anständiges für dich, mein Großer!“ „Du bist daran ja nicht ganz unschuldig, du kranker Typ! Ich habe gedacht ich sehe nicht recht, als du sie zu mir geschickt hast.“ Ich muss laut lachen und da du in einer Traube Mädels hinter einem Stehtisch verschwunden bist, fordere ich Mark mal um Aufklärung, was an dem Abend noch passiert ist. „Warte mal einen Moment, schau wer hier noch ist.“ Mein Blick folgt dem von Mark. Das kann ich jetzt echt nicht glauben! Chris unser Jugendfreund, der seit einigen Jahren in Amerika lebt, steht vor mir und freut sich sichtlich mich zu sehen. Sehr geil, wie in alten Zeiten. Wir stehen alle drei zusammen und quatschen. Die Dachterrasse haben die Hausbewohner die letzten Wochen zusammen auf Vordermann gebracht und sich dann zu der Party heute Abend verabredet. Der Ausblick über den Kölner Abendhimmel ist fantastisch. Hier ist alles super hergerichtet, ich schätze, auf den ersten Blick sind vielleicht 50 Leute hier oben und es kommen im Laufe der Zeit immer mehr dazu. Du bist gerade gut gelaunt mit Kim an uns vorbei gekommen, hast mir einen Kuss auf die Wange gehaucht und bist lachend wieder von dannen gezogen. „Wie war das noch, mein Freund? Verknallt sein ist nicht schön? Du siehst mir gerade aber ganz anders aus.“ Mark strahlt von Ohr zu Ohr und schaut Kim hinterher, die sich soeben sehr verliebt an ihn gekuschelt hatte. Die Lady von Chris kommt leider erst morgen von einer Dienstreise aus Asien wieder. Sie war damals der Grund warum er in die Staaten ausgewandert ist. Wir haben uns viel zu erzählen, 4 Jahren haben wir uns nicht mehr gesehen, eine verdammt lange Zeit. Bei einer Flasche Jack Daniels, Cola und reichlich Eiswürfeln, die bei dem Wetter schnell dahin schmelzen, haben wir es uns in einer Ecke gemütlich gemacht. Ich bekomme nur mit, wie ihr Mädels ein Glas nach dem anderen leert und beobachte dich zwischendurch ein wenig dabei. Du siehst glücklich und zufrieden aus. Die Woche bewusstes Leben und Zeit für einander nehmen, ist der Schlüssel! Ich habe dich nie gelöster erlebt und es tut mir gut zu wissen, dass ich der Grund hierfür bin. Aufmerksamkeiten und offene Worte haben im Alltag der letzten Monate wenig Platz gehabt. Es ist, als hätten wir uns wieder neu ineinander verliebt und können nicht genug voneinander bekommen. Heutzutage strengt man sich für alle Dinge an, nur an der eigenen Beziehung arbeitet mal viel zu wenig und das, obwohl auch wir uns jeden Tag weiterentwickeln. Du bist mein kleines Wunder, was meinen Tag erhellt. Wird Zeit, dass ich dir das wieder öfter zeige und diese Woche habe ich bereits einen guten Grundstein dafür gelegt. Zwangsläufig läuft das Thema der Männerrunde, die mittlerweile noch durch zwei Jungs gewachsen ist, darauf hinaus. Worum geht es eigentlich im Leben? Ich war es früher nicht und bin es auch heute nicht, der Unterhalter, den Job hat aber Mark perfekt drauf. Es tut gut zu spüren, dass du da bist und doch mit den Jungs zusammensitzen zu können. Zugegeben, die erste Flasche Jack ist bereits geleert und eine Weitere bereits gut angefangen, so hänge ich meinen Gedanken nach. Ja, worum geht es eigentlich? Was macht es aus? Neben einer Menge Blödsinn kommen auch immer wieder ernstere Themen auf den Tisch in der Runde. Es geht immer wieder um die Zeit, die man nicht hat und den Job, warum Chris mit Pam weggezogen ist und das Highlight des Abends: Sie kommen im Frühjahr wieder nach Köln. Ausgelassene Stimmung und eigentlich fehlt mir nur eines - Du! Manchmal macht es mir Angst, wie unsere Gedanken aufeinander aufpassen und wir uns spüren. Du lässt dich mit einem Glas Hugo in der Hand auf meinen Schoß fallen und kuschelst dich zusammen. „Da ist aber jemand anhänglich“ Du schnurrst nur ein bisschen und schaust mit mir der Sonne nach, die den Horizont in wunderschöne Farben taucht. „Ich bin sehr glücklich mit dir und möchte, dass wir unsere Zeit viel bewusster wahrnehmen und unser Leben genießen. Zwischenzeitlich hatten wir uns ein wenig verloren und das hat mir oft wehgetan aber in den letzten Tagen haben wir uns wiedergefunden und ich möchte es nie wieder anders haben. Ich liebe dich.“ Diese Worte aus deinem schönen Mund sagen alles aus, was mir in den letzten Minuten durch den Kopf gegangen ist. Dich so nah bei mir zu haben macht den Abend perfekt, du machst mein Leben besonders und ich spüre wie viel Kraft du mir gibst! „Leben mit dir ist wundervoll, mein Engel.“ Die Sterne leuchten über der Stadt, ein lauer Sommerwind streicht über das Dach und unsere Küsse schmecken nach Liebe, Sommer, Alkohol und nach viel mehr. Aber heute geht es mit dem Taxi nur noch nachhause und ins Bettchen, mehr geht heute nicht mehr. Ein weiteres Mal duschen wir kurz zusammen und legen uns dann, wie wir sind ins Bett. Morgen geht es zum Glück erst um 7.30Uhr aus den Federn und ich genieße es einfach nur dich zu fühlen.

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