Cologne Summer Teil 2

Mittwoch

Kurz nach 6 Uhr werde ich von meinem Wecker aus dem Schlaf gerissen. Ganz egal welches Geräusch um diese Uhrzeit, sie sind alle nicht kompatibel für mich. Die einzige Art geweckt zu werden, die mich mit einem Grinsen in den Tag schickt ist, das Gefühl wie du dich nackt an mich schmiegst und mir leise etwas ins Ohr flüsterst. Also, heute morgen kein Grinsen, denn Kuscheln fällt aus. Mit Elan schäle ich mich aus dem Bett. Zuerst pflege ich mich etwas ausführlicher, als ich es morgens normalerweise mache, dusche dann und mache mich soweit fertig. Nur mit Shorts bekleidet, fege ich durch die Wohnung. Hier soll alles bereit sein für einen tollen Abend. Die Betten gemacht, Wäsche nach unten in die Waschküche, den Küchentisch gedeckt, ich wollte Sushi besorgen. Das liegt nicht so schwer im Magen und ist trotzdem lecker und das gegenseitige Füttern ist jetzt schon ein Lächeln wert. Das schaffst du also auch ohne direkt bei mir zu sein. Genau das werde ich dir jetzt schreiben. >>> Guten Morgen Sweet. Ich hoffe, du hast gut geschlafen, wirst einen angenehmen Tag haben und endlich, heute Abend wieder bei mir sein. Danke für das Lächeln, das du mir mit dem Gedanken an dich schenkst. <<< Kurz nach 7.30 Uhr bin ich dann unterwegs ins Büro. Das Lächeln auf meinen Lippen wird heute nichts mehr verjagen und deine zuckersüße „Guten Morgen“ Nachricht verstärkt es sogar noch. Positive und schöne Gedanken machen einen Tag echt sehr viel erträglicher, als man es oft glauben mag. Der Verkehr ist um die Uhrzeit immer heftig, Cologne like eben. Aber mit guter Musik und ein paar Nachrichten mit dir hin und her, auch das kein Problem. Ein paar freche Beschimpfungen wegen dem Verbot gestern mussten wohl auch noch drin sein. Der Hammer war dann deine letzte Nachricht >>>Du hast dich verpflichtet mir einen gemeinsamen Orgasmus zu schenken, für das hängen lassen gestern. Alleine bei dem Gedanken an dich und heute Abend werde ich schon wieder feucht und kann es nicht mehr länger erwarten dich endlich wieder zu spüren. Hab einen schönen Tag. P. S. Mein Flieger landet um 17.45.<<< Schnell tippe ich an dich zurück. >>>Meine Verpflichtungen werde ich sehr ernst nehmen und möchte dir geben, was du verlangst. Sogar noch mehr.<<< Die Antwort fand ich passend und die Vorfreude ist einfach nur riesig. Unglaublich, was du mir für ein Gefühl gibst. Die Mittagspause mache ich durch, um nachher auf jeden Fall vor dir zuhause zu sein. Habe leider keine Zeit zwischendurch mal aufs Handy zu schauen. Die Flugdaten online von deinem Jet sind planmäßig und ich muss mich richtig ins Zeug legen, um alles fertig zu haben bevor du zuhause ankommst. Sushi habe ich schon vom Büro aus bestellt. Ungeduldig und ein wenig angespannt schiebe ich mich durch den Verkehr in der City. Du wirst ungefähr dreißig Minuten vom Airport brauchen, um zuhause zu sein und prompt kommt die Nachricht. >>>Planmäßig gelandet, need Love, habe Kopfschmerzen, freue mich auf dich<<< >>>Ich werde mich gleich um dich kümmern und freue mich auch, bis gleich<<< Mein Herz schlägt mir bis zum Hals, meine Güte ich fühle mich wie ein frisch verliebter Teenager und habe Schmetterlinge im Bauch. Mit viel Mühe schaffe ich es, ohne mich zu überschlagen, die Tüten voll mit leckerem, frischem Sushi vom besten Japaner in Köln, zum Auto zu transportieren und freue mich, dass es tatsächlich möglich ist in so kurzer Zeit ein Ticket für Falschparken zu kassieren. Ok, hätte schlimmer kommen können. Die Karre hätte ja auch schon auf dem Abschlepper stehen können. Jetzt ab nachhause und noch duschen. Parkplatz vor der Tür klappt echt gut die letzten Tage. Läuft doch ein bisschen, muss ich sagen. Die Häppchen richte ich noch auf einem großen Brettchen auf dem Tisch an, zünde die Kerzen in der Küche und dem Wohnzimmer an, starte die Kuschelplaylist und verschwinde im Bad. Mit neunzig Sekunden für einmal frisch von Kopf bis Fuß bin ich echt zufrieden. Legere Homekleidung wirst du sicher auch gleich tragen wollen und dich freuen aus deinen Businessklamotten raus zu dürfen. So halte ich es auch, eine Shorts, ein Shirt und gut ist. Als ich kurz aus dem Fenster nach unten schaue, sehe ich das Taxi gerade davonfahren und stelle mich erwartungsvoll hinter die Tür. Das Rasseln deines Schlüssels, verrät dich und als ich mit einem freudigen Lächeln die Tür öffne, schaue ich in dein tränenüberströmtes Gesicht. Mir rutscht das Herz in die Hose. Mir wird schlecht vor Sorge um dich. „Was ist los?“ In dem Augenblick knickst du ein und mir direkt in die Arme. Dein Schluchzen und deine Tränen machen mich fertig, ich mag es nicht dich so zu sehen und habe eine Vermutung, die du mir kurze Zeit später, als ich auf dem Boden im Flur sitze und du auf meinem Schoß liegst, bestätigst. Migräne! Wir haben das schon ein paar Mal hinter uns! Du kannst kaum sprechen, dich nicht mitteilen, wenn es dir so geht und zeigst mir nur eine drei mit deinen Fingern. Die schlimmste Stufe für dich. Du weinst ununterbrochen. „Jetzt versau ich dir auch noch den Abend. Tut mir leid.“ Bekommst du dann doch zwischen zwei Schluchzern leise raus. Ich verzichte auf jede überflüssige Berührung und bringe dich ins Bett, decke dich nur leicht zu und mache alles so dunkel wie möglich. Ich bewege mich leise und räume nur noch das Essen in den Kühlschrank bevor ich wieder zu dir komme. Ein feuchtes Tuch für deine Stirn und dann lösche ich das letzte Licht. Froh darüber, dich hier zu haben und mich wenigstens um dich kümmern zu können, lässt mich trotz Sorgen bald einschlafen. Besonders fest ist mein Schlaf jedoch nicht und ich schaue gefühlt alle zwei Minuten nach dir.

Donnerstag

Es ist kurz nach 4 Uhr als ich merke, wie du dich an mich kuschelst, noch recht zaghaft, aber ich weiß nun dass du in ein paar Stunden wieder fit bist. Jetzt kann ich endlich auch beruhigt die Augen schließen. Die besten paar Stunden Schlaf seit Tagen. Ich bin um kurz nach 6.30 Uhr schon vor dem Wecker wach und bewege mich so leise es geht. Ohne Bügeln und sonstiges mache ich mich fertig fürs Büro und bevor ich das Haus verlasse decke ich dich noch einmal richtig zu. Du schlummerst ganz friedlich und süß vor dich hin. Meine Güte, so fertig warst du lange nicht mehr. Aber du bist hier sicher. Leise ziehe ich die Tür ins Schloss und mache mich auf den Weg ins Büro. Hänge meinen Gedanken nach und freue mich über die Wettermeldung für heute und die nächsten Tage. Deutlich über 30 Grad und Sonne pur. Der Bürotag kann überhaupt nichts, daher beschließe ich, nachdem ich das Projekt fertig gestellt habe, für heute Feierabend zu machen und zu schauen wie es dir geht. Online warst du noch nicht und ich kann mich nicht freisprechen mir keine Sorgen um dich zu machen. Das kenne ich nicht von dir. Wir haben in letzter Zeit echt hart und viel gearbeitet und uns darüber fast aus den Augen verloren. Es muss sich was ändern und jetzt ist der richtige Zeitpunkt dafür. Meeting am Samstag steht und kann nicht verschoben werden, aber den Rest von heute und morgen werde ich mir nur Zeit für dich nehmen, du hast ja zum Glück frei. Es ist nun kurz nach 11 Uhr ich habe frisches Obst und Brötchen gekauft und freue mich, als ich dich in der Küche stehen sehe. Du hast eine Tasse Kaffee in der Hand und mein Shirt an, was dir fast bis an die Knie geht. Dieser Ausdruck auf deinem Gesicht macht mich wieder heile. Die Sorgen der letzten Stunden weichen einem Kribbeln durch meine Blutbahnen. Die Tüten lege ich auf dem Tisch ab und stelle mich unmittelbar vor dich, lege meine Hände auf deine Hüften und drücke dich fest an mich. “Geht es dir wieder gut, mein Engel?” Du legst deinen Kopf auf meine Brust und hältst mich fest, als wolltest du in mich rein kriechen. „So schön, dass du hier bist. Ist etwas passiert? Oder warum bist du schon da?“ „Ich habe mir Sorgen um dich gemacht! Als du mir gestern in die Hände gefallen bist, wurde mir erst einmal anders! Mir ist bewusst geworden, wie hart unser Programm der letzten Wochen und Monate war. Das ist der Grund, warum ich hier bin. Es war mir sehr wichtig nach dir zu sehen und habe mir heute und morgen freigenommen.” Ich merke dabei, wie die Anspannung aus meiner Stimme weicht und viel Gefühl und Erleichterung durchkommt. Deine Stimme bricht und du fängst an zu weinen. „Es tut mir leid, ich habe den Abend kaputt gemacht, du hast dir so viel Mühe gegeben, um mir einen schönen Abend zu machen und ich habe alles versaut!“ Langsam löse ich dich ein kleines Stück von mir um dich betrachten zu können und lege meinen Zeigefinger auf die Mitte deiner Lippen. Ich schaue dich an und meine Gefühle für dich spiegeln sich in meinen Augen. „Könntest du dich nur einen Moment aus meinen Augen sehen! Dann würdest du wissen, wie wundervoll du bist. Du bist mir alles wert.“ Gestern nicht abgeschminkt und nun auch noch reichlich Tränen vergossen, du siehst aus wie ein Pandabärchen nach einer harten Nacht und kurz vor der Explosion. „Du bist so perfekt, wie du bist. Bitte denke das nicht. Du hast nichts kaputt gemacht, ganz im Gegenteil.“ Du lächelst etwas ungläubig, ich küsse dir die Tränen weg und lege meine Handflächen zärtlich auf deine Wangen. Langsam nähern sich unsere Lippen einander an. Scheu die ersten Berührungen. Als würden wir etwas Zerbrechliches damit berühren. Die Reaktion des anderen abwartend, mutiger aber gefühlvoll testen wir die Passform unserer Münder. Ein Hauch meiner Zungenspitze schmeckt deine Lippen und spürt wir sie sich öffnen. Du tust es mir gleich, eine Explosion der Sinne, als sich im langsamen Takt unsere Zungen zum Tanz verabreden. Als würden wir in einem Vakuum stehen dreht sich alles nur noch um uns. Du trägst nur dieses eine Stück Stoff, unser Kuss entwickelt einen Sog, dem wir beide nicht widerstehen können. Du beißt mir leicht auf meine Unterlippe und stöhnst dabei, deinen Körper an mich gedrückt. In einer kurzen Atempause hauchst du mir, „Du hast zu viel an“, ins Ohr und fängst damit an dich an meiner Hose und dem Gürtel zu schaffen zu machen. Kurze Zeit später stehe ich nur in Shorts vor dir, dein Arsch halb auf der Arbeitsplatte abgestützt und zur Hälfte hängst du an mir, deine Beine um eine Hüfte geschlungen drückst du mein Becken fest zwischen deine Beine. Das Shirt ist bereits über deine Hüften gerutscht und hängt auf Höhe deines Bauchnabels. Das Verlangen und die Lust haben die Kontrollen übernommen, was übereinander Herfallen zur Folge hat. Die Beule in meiner Shorts reibt sich genau da, wo du mich brauchst, dein Atem geht schnell und so aufgeladen, wie wir sind, könnte es gleich so weit sein. Der Tanz unserer Zungenspitzen ist mehr eine Orgie geworden. Irgendwo weit weg höre ich Geräusche die nicht zu dem passen, was wir hier machen. Du schaust mich an und hörst aufmerksam. Neben mehrfachem Klingeln ist auch ein Scheppern an der Tür zu hören. Dein Blick sagt mir, dass ich dich nun gehen lassen muss. Mir steht der Frust ins Gesicht geschrieben und ich stelle dich mit den Füßen auf den Boden und lasse deinen Arsch aus meinem Griff frei. Du flitzt zur Tür und öffnest Sie, indem du den Kopf zwischen Tür und Wand drückst, plötzlich springt die Tür auf, die dich fast umreißt und unsere Nachbarin kommt herein gestürmt. Ich fasse es nicht und es ist mir gerade völlig Latte, dass es hier genau nach dem aussieht was wir vorhatten. Mit dem Lärm, der diese Frau umgibt, kam ich noch nie klar, die Stimme schrill und laut. Sie fällt dir um den Hals und redet an einem Stück. Ich sehe diese Sequenz nur in Zeitlupe mit einem zu hohen Geräuschpegel. „Endlich bist du wieder da, wie war es, seit wann bist du wieder da und warum hast du dich noch nicht gemeldet und wie sieht es denn hier aus? Störe ich etwa?“ Ohne Punkt und Komma spricht dieses Weib. Mehr als ein völlig abgefucktes „Hi! Ja, du störst, wir wollten es gerade in der Küche treiben“ bekomme ich nicht raus „Ja, dann ist ja gut, gibt’s Kaffee? Und erzähl mal, wie war es?“ Brüllt sie schon fast in deine Richtung obwohl du direkt hinter ihr stehst. Nicht zu fassen, nicht dass es das erste Mal gewesen wäre, dass sie uns unterbrochen hat und nicht, dass ich es seit Montag kaum noch aushalte. Mit ein paar Griffen habe ich meine Klamotten, die wir um Umkreis von 2 Metern verteilt haben, aufgesammelt. Mit den Worten, „Lass mich mal durch“, schiebe ich sie ein Stück zur Seite und küsse dich wenigstens noch bevor ich in Richtung Bad verschwinde. Gelächter und „Wehe du berührst dich jetzt, dann bekommst du die nächsten Wochen nichts mehr“, begleiten mich auf dem Weg. Mehr als einen Mittelfinger über meine Schultern zeigend ist mir das nicht wert und ich wackle absichtlich noch mehr mit meinem Knackarsch, als eh schon. Das kann doch nicht wahr sein, was habe ich nur verbrochen so gequält zu werden!? Den Regler der Dusche auf kalt gedreht genieße ich die Abkühlung, die meiner noch immer erregten Mitte den Gar ausmacht. Das Radio im Bad war echt eine super Anschaffung. Das Wasser ein wenig wärmer gedreht, schrecke ich zusammen, als ich den kalten Lufthauch spüre, den das Öffnen der Tür mit sich bringt. Dein Blick sagt eine Menge über deine Lust aus und auch wenn ich meine mit dem kalten Nass in die Flucht schlagen konnte, ist sie bei dem Anblick, den du mir bietest sofort wieder da. Kaum auszuhalten wie hart ich bin, aber du willst scheinbar nicht, dass ich mich ganz zu dir umdrehe und drückst mich wieder ein wenig in Richtung Wand. Deine Hände gleiten über meinen Rücken und meine Schultern, du verteilst Duschgel überall und massierst mich ein bisschen. Ich schnurre wie ein Kater und bin zwischen geil und absolutem Genuss hin und her gerissen. Ich spüre deine Brüste, wie sie sich auf meine Haut drücken und bemerke wie hart deine Brustwarzen sind. Deine Hände erkunden meine Vorderseite und meinen Schritt. Das ist so verdammt gemein und so notwendig zugleich! Umdrehen darf ich mich immer noch nicht, deine Hand drückt meine Schulter wieder herum, als ich es versuche. Deine Hände sind überall, auf meinem Schlüsselbein, meinem Bauch, immer wieder über meine festen Brustwarzen gleitend und mein Schwanz wird mal zart, mal sehr fest von ihnen massiert. „Wenn du so weiter machst, komme ich hier sofort und unmittelbar“, drohe ich dir an. Scheinbar entspricht das nicht deinem Plan. Du machst das Wasser aus, wickelst uns in 2 Badetücher und ziehst mich an der Hand ins Schlafzimmer. Dieser Raum ist etwas ganz besonders, ein Balkon ziert die großen Türen, es ist wunderbar hell und die weiße Bettwäsche im Kontrast mit deiner Haut, wie du dich auf das Bett nach hinten fallen lässt, ist einfach ein Traum. Du öffnest deine Schenkel und ich werde mich von nichts und niemandem aufhalten lassen, auch wenn ich genau weiß, dass du mich nun tief in dir spüren möchtest, werde ich mich erst zwischen deine Beine sinken lassen. Du legst deine Krallen auf meinen Kopf und drückst mich näher zu dir, aber ich gebe nicht nach. Puste nur leicht auf die feuchten Lippen, die du für mich geöffnet hast. Einmal nur lecke ich von deinem süßen, auslaufenden Loch nach oben zu deiner bereits festen Perle. Mit der Zunge schupse ich sie leicht an und kann dann nicht mehr widerstehen. Ich sauge an deiner Spalte, dein Saft schmeckt so unglaublich gut. Du quittierst das mit einem lauten, kehligen Stöhnen. Ohne viel weiteres Zutun, kommst du heftig und klemmst meinen Kopf dabei zwischen deinen Schenkeln ein. Jetzt ein paar Sekunden durchatmen bis dein Höhepunkt kurz abebbt und dann werde ich mir das nehmen, was ich schon tagelang will! Du greifst nach mir und ziehst mich zu dir nach oben. „Komm her zu mir“, atmest du mir bis aufs Maximum erregt zu und nimmst mich im gleichen Moment tief in dir auf. Meine Spitze teilt deine Lippen immer wieder, meine Bewegungen sind eher zart, aber sehr tief. Eine Hand unter deinem Hintern und eine unter deiner Schulter dauert es nicht lange bis wir uns beide dem Höhepunkt nähern. Völlig losgelassen und im erlösenden Takt krallst du dich in mich und wir schreien unsere aufgestaute Lust raus. Noch einen kurzen Moment verweile ich, ohne mich zu bewegen. Ich genieße es, in deinen Augen zu versinken, dann lege ich mich hinter dich, dein Kopf auf meinem Arm und meine Hände auf deiner Brust und deinem Po. Der vollkommene Moment von Ruhe und Frieden. Ich muss wirklich noch einmal eingeschlafen sein. Als ich die Augen öffne und meine Hand nach dir tastet, haben meine Augen, die sich nur langsam öffnen lassen, dich schon entdeckt. Das Kissen unter meinem Kopf nun ein wenig zurecht gerückt, so dass ich dich betrachten kann. Meine Shirts haben es dir seit unserer ersten Nacht angetan, zuhause trägst du selten etwas anderes als diese und meine Hoddies, ich steh drauf. Die riesigen Türen in unserem Schlafzimmer stehen auf und du stehst auf dem Balkon. Deine Arme auf die Brüstung gelehnt, bewegst du deine Hüften. Deine orangefarbenen Kopfhörer sind sehr gut zu erkennen. Es vergehen einige Minuten, in denen ich dich einfach betrachte und die Bewegungen deines Körpers genieße. Du bist keine 5 Meter von mir entfernt. Kleidung wird bei dem Wetter überbewertet und ich bewege mich zuhause sowieso gerne nackt. Deshalb stelle ich mich so wie ich bin, direkt hinter dich und lege meine Arme um dich. Meinen Kopf lege ich auf deine Schulter und mein Becken drücke ich fest an deinen Hintern. Es passt perfekt, wenn wir unsere Körper in einander flechten und uns nicht nah genug sein können. Mir kommt eine Idee wie wir diesen tollen Tag weiter verbringen könnten, ich entferne den rechten Stöpsel deines Kopfhörers und flüstere dir leise ins Ohr „Ich habe dich vermisst.“ Du drehst dich um und schaust mich völlig verliebt an. „Du Spinner“, entgegnest du mir. Ja, so nennst du mich, wenn du mich gerade besonders süß findest und ich dir ein Lächeln auf deine Lippen gezaubert habe. „Ich habe Hunger, lass uns was essen und dann haben wir noch etwas vor, hast du Lust?“ „Ja, Lust habe ich seit Tagen, Wochen und Monaten und eigentlich seit du um mich bist.“ Dein Grinsen endet erst an deinen Ohren. „Aber essen könnte ich auch etwas. Hmmm, lecker, es gibt Sushi habe ich gesehen?“ Du drehst dich um und schiebst mich rückwärts ins Schlafzimmer, weiter aufs Bett und drückst mich auf die Matratze. Mein Arsch liegt auf der Kante, meine Füße stehen noch auf dem Boden. Ohne dass ich überhaupt die Möglichkeit habe mich auf die Situation einzustellen, kniest du schon zwischen meinen Beinen und deine Lippen gleiten auf meinem erregten, aber nicht ganz harten Schwanz von der Spitze nach ganz unten. Bei dem Blick in deine Augen, sehe ich die totale Lust, Funkeln, Strahlen und Begehren. Meinen Kopf lass ich nach hinten fallen und schließe meine Augen, um deine Bewegungen auf mir zu genießen. Ein paar Mal wiederholst du diese so intensive Bewegung und auf einmal spüre ich dich nicht mehr. Ich setze mich enttäuscht wieder auf. Du stehst jetzt neben dem Bett und fragst mich, als wäre nichts gewesen „Möchtest du eigentlich den ganzen Tag im Bett verbringen?“ Gespielte Entrüstung! Ich verdrehe die Augen und lass mich trotzig wieder nach hinten plumpsen. „Das bekommst du zurück, du süßes Miststück. Wir treffen uns in der Küche, zur Strafe ziehe ich mir noch was an“, rufe ich dir hinterher. Sommerliche Klänge dringen aus den Lautsprechern, die in der Wohnung verteilt sind. Eine Shorts reicht bei dem Wetter und als ich die Küche erreiche, ist der Tisch gedeckt mit dem Sushi und einem Teller frisch geschnittenem Obst. Erdbeeren, Himbeeren, Kiwi und eine Mango. Wir erzählen über die letzten Tage und füttern uns ab uns zu mit leckeren Häppchen, das ist der Vorteil des kleinen Tisches in der Küche, wir sind uns ganz nah. Sich gegenseitig zu füttern und unter dem Tisch mit den Füßen des anderen zu kuscheln, ist einfach genau das, worauf wir stehen. Nähe, wann immer und wo immer es geht. „Wollen wir ein bisschen an den See fahren? Da gibt es heute Abend eine Open Air Lounge mit DavidK“. Mehr als eines Blickes bedarf es nicht und ich kenne unser Abendprogramm. Dich lesen zu können ist etwas so Wertvolles und Wunderbares, wir haben eine ganze Weile benötigt, um so viel Nähe zuzulassen, aber irgendwann gab es keine Mauern und Grenzen mehr, weil das Vertrauen, das wir entwickelt haben einfach unglaublich groß wurde. Selbst an freien Tagen kommen wir um ein bisschen Einkaufen und Alltägliches nicht herum, aber entspannt und zusammen macht selbst das Spaß. Zum Glück ist der Türke bei dem wir Obst und Gemüse holen direkt um die Ecke und der Bäcker für frisches, leckeres Brot nur eine Querstraße weiter. Es ist nun sicher schon eine ganze Weile nach 18 Uhr, die Luft ist warm und wirklich viel Stoff tragen wir beide nicht. Wie im Urlaub, Flip Flops, Sonnenbrillen und die Stimmung total entspannt und verliebt. Die Einkäufe sind verstaut und eine schnelle Abkühlung unter der Dusche später, während du dich noch ein bisschen schminkst, ist die Einleitung zu einem Abend unter freiem Himmel, Musik und Sand unter den Füßen. Schiebedach und Fester offen, der Wind weht uns auf der Fahrt um die Nasen, deine Hand in meinem Nacken, deine Finger streicheln mich sanft. Manche Momente sollten nicht vorbeigehen, dieser ist einer davon. Vom Parkplatz zur Location ist es ein Stück, aber mit dir an meiner Hand ist mir kein Weg zu weit. I fall in lovewithyoueverydaynew… Warmer Sand unter meinen Füßen, Musik zum Davontragen und dich im Arm, besser ist nicht machbar. Du stehst mit den Rücken zu mir, eng an mich gekuschelt, die Luft ist noch immer heiß, nur wenig Stoff zwischen uns, bewegen wir uns zum Takt der Baseline. Die Sinne haben Heißhunger, immer wieder streichen meine Hände über deine Haut, den dünnen Stoff über deinen Brüsten und über deine Hüften. Die Sonne geht langsam unter und ich untertreibe nicht, wenn ich diesen Zustand gerade als berauschend empfinde. Die Menschen stehen nicht weit voneinander entfernt und doch scheint es, als wären wir alleine hier. Dein Arsch reibt sich an mir, meine Finger spielen mit den Mitten deiner Brüste, unserer heißen Körper verschmelzen, meine Lippen berühren deine Haut. Salzig süß schmeckst du, dein Duft betört mich, immer wieder treibt es uns weg. Die Sonne ist lange untergegangen mittlerweile zeigen sich die Sterne am Himmel. Menschen kommen, Menschen gehen und wir können der aufgeladenen Stimmung nicht mehr entfliehen. Ohne meine Hände wirklich auf die Knöpfe zu legen, die ich kenne, stöhnst du immer intensiver und irgendwann merke ich wie du deinen Körper ganz auf mich stützt und deine Beine nachgeben. Keine Ahnung wie viele Stunden wir nun so getanzt, uns geküsst und berührt haben. Die Nacht ist wundervoll klar und noch immer ist es warm, als wir Hand in Hand zusammen zum Auto laufen. Ohne ein Wort zu verlieren und doch mit einander verbunden fahren wir nachhause. Wir berühren uns ohne Unterbrechung, selbst unter die Dusche gehen wir kurz zusammen. Glücklich und erschöpft liegen wir nun im Bett, die Türen zum Balkon auf und eng aneinander gekuschelt schlafen wir friedlich ein.

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