Cologne Summer Teil 1

Montag

Das Beste an diesem Montagmorgen ist definitiv das Gefühl auf meinen Lippen, das du hinterlassen hast, als wir uns vor zweieinhalb Stunden verabschiedet haben. Ein Kribbeln, das ich noch überall spüren kann. Meine Gedanken hängen an dir und die Besprechung geht völlig an mir vorbei. Wer hat sich so einen Scheiß einfallen lassen! Montag ist kein guter Tag für staubtrockene Meetings. Auf die Frage, wie mein Wochenende war, antworte ich nur mit einem Megagrinsen. Vor meinem inneren Auge huschen innerhalb von wenigen Sekundenbruchteilen Szenen des letzten Wochenendes vorbei und genau dieses Gefühl befindet sich in mir. Ein bisschen wie auf Drogen sein ohne wirklich runter zu kommen. Meine Gedanken hängen an dir und die Besprechung geht völlig an mir vorbei. Noch immer habe ich den Eindruck dich zu spüren, dich zu riechen, meine Hüfte schmerzt süß und die Bilder die dazugehören bringen die unbändige Lust des Wochenendes zurück. Nicht so einfach bei dem deluxe Kopfkino und dem Gedanken daran dich intensiv zu spüren, den Eindruck zu vermitteln der langweiligen Besprechung zu folgen. Der Ellbogen meiner Kollegin, den sie in meine Seite stößt, holt mich wieder aus meinem Tagtraum zurück. Es geht in einem weiter, kaum Möglichkeiten durchzuatmen. Stunde für Stunde vergeht, ein Termin jagt den nächsten. Eine Nachricht von dir: >>>Leider muss ich heute auf Dienstreise und gleich schon am Flughafen sein. Ich küsse dich. Mittwochabend bin ich wieder zurück. <<< What? Ich fasse es nicht. Der Montag ist echt hinterhältig und gemein manchmal. Den Tag bringe ich im Büro dann doch noch anständig über die Runden, aber von meiner Motivation ist heute weit und breit nichts mehr zu sehen. Von der Firma nachhause habe ich ungefähr fünfzehn Minuten Fahrweg. Die neue Playlist, die ich für dich gemacht hatte, als wir uns gezankt haben, zaubert mir dann doch wieder ein Grinsen ins Gesicht und das Kribbeln von dem Kuss heute morgen kehrt ebenfalls auf meine Lippen zurück, was mir die Fahrt durch den Kölner Berufsverkehr sehr erleichtert. Die schönsten Wohnungen in Köln haben keinen festen Parkplatz, aber der Tag meint es doch noch gut mit mir. Direkt ein Platz vor dem Hauseingang. Als ich vor unserer Tür stehe und sie öffne kann ich, während ich den ersten Schritt in den Flur mache, deinen Duft ganz genau wahrnehmen. Ein vertrauter, frischer Geruch. Wie schade, dass du nicht hier bist und mich mit deinem süßen Lächeln im Wohnzimmer stehend empfängst. Ein wenig wehmütig schaue ich auf mein Handy, als ich meine Schuhe ausziehe und abstelle. Außer ein paar Däumchen auf Facebook, nichts von dir. Das Kribbeln kämpft gegen eine aufkommende schlechte Laune und steht kurz davor zu verlieren. Mit dem Vorsatz, die Zeit sinnvoll zu nutzen und nun erst mal etwas Essbares in der Küche zu suchen, gewinnen die schönen Gedanken an dich wieder die Überhand und bekommen den perfekten Push mit dem Notizzettel in Herzform am Kühlschrank, welches mich rot und süß anstrahlt. >>>Ich freue mich auf dich<<< Teilst du mir mit und mein Herz macht einen Hüpfer. Ich liebe es, wenn du mir etwas zubereitest, drei Sorten Käse, Nektarinen, ein paar Himbeeren, Erdbeeren und ein bisschen Melone. Alles bereits in Häppchen zubereitet und meine Welt ist in bester Ordnung. Bevor ich in der Dusche verschwinde, stelle ich die Teller auf den Couchtisch, öffne die Playlist auf meinem Handy und lasse es zusammen mit dem vorbereiteten Snack im Wohnzimmer zurück. Die Musik ist durch die Lautsprecher überall zu hören. Nur mit einem Handtuch um die Hüfte komme ich eine Weile später zurück in die Küche. Der erste Blick wieder auf das doofe Handy. Zwei Anrufe in Abwesenheit und eine Whatsapp Nachricht von dir! >>>Wie schade! Wir sind nun alle etwas essen, ich hätte dich gerne kurz gehört. Ich lasse mein Handy auf dem Zimmer und freue mich nachher von dir zu lesen.<<< Oh Fuck, echt jetzt? Ein paar Stückchen Käse und ein bisschen Obst. Nach mehr ist mir nicht. In meine Decke gewickelt und einfach vom TV berieseln lassen. Als ich das nächste Mal die Augen aufmache, stöhnt mir ein 0190er Girl ihre Nummer ins Ohr. Langsam berappel ich mich, schnappe mir mein Handy, torkel, meine Knochen sortierend die Treppe hoch und putze mir noch die Zähne. Das Bett ist viel zu groß ohne dich! Dein Duft um mich herum lässt meine Sinne gerade nicht zur Ruhe kommen. Mit deinem Kopfkissen bist du mir ganz nah. Stelle noch kurz dem Handywecker und dabei fällt mir auf, Immer noch keine Nachricht von dir. Das ist ganz schön hart. Klar habe ich geschlafen und die Anrufe vorhin verpasst, aber dass du mir dann noch nicht mal mehr was schreibst? Verdammt, mein Kopf hat zu viel Platz für Spekulationen. Mit wirren Gedanken, was du wohl treibst, versuche ich vergebens Schlaf zu finden. Minuten fühlen sich wie Stunden an und immer wieder fällt mein Blick auf die Uhr, die auf deinem Nachttisch steht.

Dienstag

Als der Wecker von meinem Handy dann um 6.20 Uhr klingelt habe ich das Gefühl, gerade erst eingeschlafen zu sein. Was für eine beschissene Nacht. Das braucht doch kein Mensch. Ich muss um 8 Uhr im Büro sein. Bei dem Wetter hilft nur duschen, um halbwegs in die Gänge zu kommen. Rasieren fällt heute Morgen aus, den Typen im Spiegel kenne ich nicht! Nicht, dass er mir noch was antut! Also Hemd bügeln und dann schnell eine Kleinigkeit zum Frühstücken suchen. Ohne dich ist das alles doof, echt. Als ich das erste Mal bewusst an diesem Morgen auf mein Handy starre, bin ich echt sauer. Nicht nur, dass du dich gestern nicht mehr gemeldet hast, auch heute noch kein Ton oder eine Nachricht von dir. Das macht mich echt traurig. Als ich dir gerade meinen Gemütszustand per Whatsapp mitteilen will, unterbricht dein Anruf mein Schreiben. „Guten Morgen Babe, bitte nicht böse sein mit mir. Ich wollte mich gestern Abend nach dem Essen nur ganz kurz aufs Bett legen und bin eben erst in meinen Klamotten erwacht. Geht es dir gut? Ich vermisse dich ganz schrecklich!” Mein Puls fährt hoch, Kribbeln überall und mein Grummeln weicht dem schönen Gefühl, das mir deine Stimme gerade schenkt. “Guten Morgen, ich hatte eine scheiß Nacht, aber jetzt geht es mir wieder gut. Du fehlst mir auch. Ich muss aber leider los, sonst komme ich zu spät. Hören wir uns nachher nochmal?” Mit einem Küsschen, welches du durch die Leitung schickst und „Ich wünsche dir einen angenehmen Tag und freue mich heute Abend mit dir zu telefonieren”, legst du auf und ich schnappe mir noch die Brote, die ich mir vorhin gemacht habe und hechte zum Auto. Der Gedanke, dass du morgen Abend schon wieder hier bist, beschwingt mich und ich starte nun gut gelaunt und durch deine süße Stimme gedopt, so gut es eben ohne dich in meiner Nähe geht, in meinen Tag. Der Tag geht super von der Hand und ich nehme mir vor nachher noch zum Sport zu gehen, bevor wir heute Abend unser Telefondate haben. Die Tasche habe ich vorhin zum Glück mitgenommen. Was so ein bisschen Motivation doch bewirken kann. Gleich werde ich kurz Pause machen und etwas an die frische Luft verschwinden. Es ist noch nicht so warm wie es für die nächsten Tage gemeldet ist, aber das angenehme Wetter und ein bisschen Sonne ziehen mich raus in die Natur. Nur fünf Minuten bis zum Rheinufer. Ich genieße die Ruhe hier. Einfach mal kurz abschalten. Durchatmen! Handy Check, Facebook nichts besonders, WhatsApp von den Jungs in der Gruppe und nun endlich bist du dran. Drei Nachrichten von dir. 8.23 >>> Du sitzt bestimmt gerade in einem Meeting, wenn du schon so früh im Büro sein musst. Ich liebe deine Stimme und ganz besonders am frühen Morgen. Ich finde sie so sexy. <<< Ich grinse wie ein Honigkuchenpferdchen und lese die nächste. 10.43 >>> Ich sitze hier, denke an das letzte Wochenende und merke, wie sehr du mir fehlst. Ich möchte, dass es schon morgen Abend ist und ich dich endlich wieder spüren kann <<< Ich muss grinsen. Wie meinst du das nun mit dem spüren, frage ich mich und als könntest du meine Gedanken erraten, dann die dritte Nachricht. 11.48 >>> Ja, dein Gedanke ist sicher richtig. Spüren! Ich bin feucht und scharf auf dich. Ich kann es nicht erwarten, dass du etwas gegen diesen Zustand unternimmst. <<< Ich spüre, wie sich das Blut in meinem Schoß sammelt und meine Lust auf dich exponentiell ansteigt. 13.13 >>> Süße, das bringt mich um den Verstand. Zu wissen wie du in einer Besprechung sitzt und mir so etwas schreibst und vermutlich genauso große Lust hast wie ich gerade. <<< Ein paar Minuten später trete ich den Rückweg ins Büro an. Die dummen Sprüche meiner Kollegen, wegen meines ausgeprägten Grinsens, kann ich bestens ab und da im Büro mal wieder der völlige Wahnsinn herrscht, ist der Feierabend im Nu erreicht. Nun sitze ich im Auto, der Tag ist auch fast geschafft und der Gedanke an dich gibt mir ein gutes Gefühl und doch fehlst du mir. Ich hasse es, dich nur übers Handy erreichen zu können. Mir fehlen die restlichen Sinne! 17.15 >>> Wir haben nun Pause und treffen uns um 18.30 Uhr zum Essen. Ich hätte gerne ein Telefondate mit dir um 20.00 Uhr! P. S. Ich liebe es, dich um den Verstand bringen zu können. *fg* <<<

Ich mache die Musik laut und fahre ins Fitnessstudio. Mark wartet schon vor der Tür, als ich parke. Das mag ich so an ihm. Er macht nicht viele Worte, außer es geht um Frauen, da hat er eine riesige Klappe und nichts dahinter. Ungefähr 40 Minuten später pushen wir uns beim Bankdrücken immer weiter. Irgendwann ist Mark platt und ich zeige ihm dann noch wer hier der Chef auf der Bank ist! Er checkt stattdessen die Ladies um uns herum und kommt plötzlich mit einem: „Die ist doch genau deine Kragenweite, oder?” um die Ecke. Ich habe zum Glück schon abgesetzt, liege auf dem Rücken auf der Bank und erhole mich vom letzten Satz Maximalgewicht. Etwas irritiert schaue ich nach dem Objekt seiner Gedanken und verziehe das Gesicht. Eine richtige Rakete, mit einem knackigen Arsch, hübschem Vorbau und langen, brünetten Haaren. Aber meine Gedanken sind eben nur bei dir. Volle Kanne in love with you! An Mark gerichtet erwidere ich: „Die könntest du mir nackt auf den Bauch binden, da würde nichts passieren. Was soll ich mit einem Mini, wenn ich einen super Sportwagen haben kann?” „Man bist du verknallt! Das ist ja schon nicht mehr schön.” “Doch, genau das ist es. Schön! Wunderschön!” Beim Blick auf meine Uhr bekomme ich Stress und verabschiede mich von Mark. Sarkasmus schadet nicht, daher kann ich mir einen Spruch nicht verkneifen. „Aber ich finde Mini fahren steht dir ganz gut, mein Alter. Ich muss los, denn ich habe ein Date mit meinem Sportwagen.” Ich ziehe ihn in eine kumpelhafte Umarmung, klopfe ihm auf die Schulter und gehe anschließend bei der süßen Maus vorbei. „Mein Freund Mark findet dich total sweet, traut sich aber nicht dich anzusprechen.“ Völlig irritiert schaut sie erst mich an und dann zu Mark. Ich wünsche den beiden noch einen schönen Abend und verschwinde mit einem breiten Grinsen in Richtung Duschen. Fuck, die Duschen sind außer Betrieb. Nochmal schaue ich auf die Uhr. Ok, nur noch zwanzig Minuten vor dem Date mit dir, an das ich nun schon den ganzen Tag denke muss. Ich schnappe mir meine Tasche und eile zum Auto. Als ich die Haustür öffne ist es 5 Minuten vor 8 Uhr und ich weiß, du wirst pünktlich sein! So schnell war ich wohl selten geduscht. Gerade als ich mit dem Handtuch um die Hüften aus dem Bad komme, klingelt mein Handy. Ich setze mich auf die Bettkante und nehme das Gespräch an. Endlich deine Stimme. Du hörst dich so weich und zärtlich an. Aber ich kenne deine Stimme und deine Stimmung genau. Ich kann dich lesen und das ist auch der Grund warum es gerade echt schade ist, dass du nicht hier bist. „Was ist los, Babe?” frage ich gefühlvoll. Du weißt genau, dass du mir nichts vormachen brauchst. “Was ist los?” frage ich mit Nachdruck, meine Stimmlage verändert sich. “Ich vermisse dich und habe hier echt hartes Programm. So weit weg von dir zu sein, ist nichts für mich. Gerade nach dem Wochenende fehlst du mir einfach sehr. Zum Verabschieden war keine Zeit und du weißt, wie schlimm das für mich ist. Ich kann unseren Kuss von gestern Morgen noch auf meinen Lippen spüren. Ich habe Heimweh und unglaubliche Sehnsucht nach dir”, sagst du traurig und sehr erschöpft. „Hör mir jetzt mal zu, mein Sonnenschein. Morgen bist du schon wieder hier und ich werde dir die Sehnsucht wegzaubern und dir zeigen, wie sehr ich dich vermisst habe. Leg deinen Kopf jetzt auf meinen Schoß und lass dich treiben in dem Gefühl geliebt und begehrt zu werden.“ Ich kann deinen Atem hören und glaube ein leichtes Seufzen zu vernehmen. „Ich sitze auf dem Bett, an der Wand und du liegst auf den Rücken, mit deinem Kopf auf meinem Schoß. Meine Hände legen sich auf deine Schläfen und meine Daumen auf deine Stirn. Sanft massiere ich deinen Kopf, dein Atem wird ruhiger und ich merke, wie die Anspannung langsam verschwindet. Ich trage nur mein Badetuch um die Hüften und genieße es, wie du immer weiter loslässt.“ An dieser Stelle mache ich einen Break und vernehme, wie du tief Luft holst. „Du bist nackt und nur mit der Decke verhüllt. Ich beobachte dich. Kannst du mich spüren? Wo bist du gerade?“ Mit sanfter Stimme antwortest du mir: „Ich war gerade duschen und habe es mir auf dem Bett gemütlich gemacht bevor ich dich angerufen habe. Ja, ich spüre dich. Deine Worte sind für mich so oft die Rettung aus dem Alltag, das weißt du genau, aber ich bin auch ein wenig traurig, dass wir in letzter Zeit so wenig Zeit für einander hatten. Das letzte Wochenende war so wunderschön und hat mir unglaublichen Mut geschenkt. Ich hatte befürchtet, wir hätten uns verloren, aber dem ist nicht so. Ich kann dich jetzt noch viel intensiver spüren. Und ja, es ist genauso, wie du vermutest.“ Der traurige Unterton ist einer ganz anderen Stimmlage gewichen und ich kann jetzt förmlich dein Grinsen durch das Telefon sehen, als du weiter redest. „Ich liege nackt unter der Decke und genieße deine Berührungen, meine Augen geschlossen und meine Finger setzen deine Worte genau an den Stellen um, die du mir beschreibst. Und es kribbelt überall.“ Natürlich genieße ich deine Worte, aber auch das Teufelchen auf meine Schulter meldet sich zu Wort. Soso, es kribbelt an jeder Stelle, die ich beschreibe, dann würde ich gerne mal sehen, wie weit du das Spielchen mitmachst. „Dann genieß einfach weiter und lass das Kribbeln zu.“ Meine Stimmfarbe ändert sich, meine Lust ist wach. Ich möchte wissen, ob du dich jetzt am Telefon verführen lässt. „Liegst du bequem und entspannt?“ „Ja, ich genieße dich so sehr gerade, was hast du vor?“ fragst du mich neugierig und verunsichert. „Lass mich Bilder in deinem Kopf malen, folge meinen Worten, vertrau mir, ich führe dich zur Entspannung!“ Meine Worte sind eingenommen von der Lust, die sich in mir ausbreitet. Mir ist sehr wohl bewusst, wie sehr du auf mich reagierst, und genieße diese Macht über dich. „Du Schuft! Dir ist doch ganz klar, was deine Stimme und deine Worte mit mir machen.“ höre ich ein klein wenig empört durch den Hörer, aber ohne jede Spur von Widerstand. „Du atmest ruhig, die Decke ist etwas nach unten gerutscht und ich sehe, wie sich deine Brust hebt und senkt. Gefühlvoll gleiten meine Fingerspitzen über dein Gesicht, über deine Wangen und sanft über deine hübschen Lippen. Dein Kinn ertaste ich nur sanft, mein Weg führt über deinen Hals weiter nach unten, meine Daumen massieren dein Dekolletee und weiter erforsche ich deinen Körper. Deine Brustwarzen sind bereits fest, alle Fingerspitzen lass ich darüber gleiten, von den kleinen Fingern angefangen bis zu den Daumen mit denen ich sie dann sanft massiere.“ „Oh ja, bitte weiter“, atmest du mir leicht erregt in den Hörer. Deine Stimme ist belegt vor beginnender Geilheit und ich genieße es. Mein Handtuch habe ich neben mich gelegt und widme mich deinem Wunsch. Meine Lust ist deutlich spürbar, deine Bitte nach mehr macht mich gierig. „Ich werde nun deinen Kopf ein wenig anheben und mich dann entfernen, lass deine Augen geschlossen, ich bin sofort zurück. Du merkst, wie ich aufstehe und kurz danach direkt wieder neben dir knie, etwa auf Höhe deine Hüfte gibt die Matratze nach. Du schreist wortlos nach meinen Berührungen, dein Körper sendet klare Signale. Diesen Moment koste ich in vollen Zügen aus und beobachte dich erst eine Weile. Deine Nippel sind aufgerichtet, die Decke ziehe ich nun bis unter deine Knie nach unten, deine Schenkel sind leicht geöffnet. Lass deine Augen geschlossen, hörst du mich direkt neben deinem Ohr flüstern. Ich liebe es, wie erregt du bist, kann deine Erwartungen spüren. Ich achte auf deine Brüste, wie sie sich mit jedem Atemzug heben, die Mitten sind hart und erheben sich so wunderbar. Du merkst, wie ich nach dem Kopfkissen greife. Kurz darauf spürst du etwas Weiches über deine Haut gleiten. Du kannst erst nicht einordnen was es ist, dein Körper bebt, als du mitbekommst, wie sich meine Hand fest auf deine Brust legt und mit dem Stoff dazwischen über deinen Körper gleitet“ Dein Stöhnen kann ich immer mehr hören und berühre mich jetzt auch, zu groß die Lust. Mein Tonfall ändert sich, als ich dich neugierig frage: „Berührst du dich? Bist du so gierig und feucht, dass du es nicht aushältst?“ Von dir kommt nur ein heftiges Wimmern und geiles Aufstöhnen. Ich mache eine lange Pause und spüre wie du dem Höhepunkt entgegenfieberst. Mein Ton eine Mischung zwischen herrisch und sanft: „Aber jetzt nicht kommen!” „Oh nein, das ist doch nicht dein Ernst, ich bin so heiß und nass und du willst, dass ich mich zurückhalte?” Neben deiner Erregung hörst du dich schon fast verzweifelt an. Aber die Art, wie du es mir sagst macht mich einfach noch geiler.” „Sorry Babe, ich verspreche dir, ich werde dich morgen Abend wieder genau in diesen Zustand versetzen und dann kommen wir beide zusammen. Lass uns nun kuscheln und schlafen, auf dass es bald soweit ist. Das nächste Mal, wenn du kommst, wirst du mir ganz nah sein und mich dabei spüren. „Lass mich kommen”, bettelst du.“ „Nein, du wirst jetzt schlafen!” Ich kann deine Enttäuschung hören. Wie ein kleines Mädchen würdest du wahrscheinlich aufstampfen, wenn du nicht gerade breitbeinig im Hotelzimmer auf deinem Bett liegen würdest. Ich muss grinsen. “Du verdammter Mistkerl, du weißt genau, wie gemein das ist und du weißt, dass ich nicht anders kann als deinen Worten zu folgen und dein verdammtes Grinsen kann ich bis hierhin hören”, schimpfst du wie ein Rohrspatz. „Komm schon, schmieg dich an mich und lass mich deine Nähe genießen. Ich vermisse dich so sehr und freue mich unendlich, wenn du morgen wieder bei mir bist. Gute Nacht und träume süß.” Deine Stimme ist jetzt liebevoll zärtlich, warm, nur noch ein bisschen erregt und keine Spur verärgert oder gar schlimmer, als du mir antwortest. „Schlaf du auch gut Ich weiß, dass du nicht gerne träumst. Ich freue mich auch soooo sehr auf dich. Bis morgen.” Das Auflegen fällt mir leichter als dir und deshalb nehme ich es dir ab. Die Stille danach schmerzt.

-> Morgen geht es weiter <-

Ich freu mich drauf